Ungebetener Fahrgast: Die Angst in öffentlichen Verkehrsmitteln

Ungebetener Fahrgast: Die Angst in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Umfrage zum Sicherheitsbefinden

Im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ beleuchtete die GfK Marktforschung Nürnberg bereits im September letzten Jahres, ein aktuell brisantes Thema. In einer repräsentativen Umfrage, deren Ergebnisse nun vorliegen, wurde die Angst vor Bedrohungen durch andere Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln unter die Lupe genommen. Bundesweit wurden hierzu 1.914 Frauen und Männer ab dem Alter von 14 Jahren befragt. Wie steht es um die gefühlte Sicherheit von Fahrgästen öffentlicher Verkehrsmittel und was unternehmen sie, um sich vor bedrohlichen Situationen zu schützen?

Bürger fühlen sich unsicher

Der Umfrage zufolge fühlt sich der Großteil, nämlich drei Viertel aller Deutschen (75,7%), generell sicher in Bus, Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein weiteres Ergebnis ist jedoch auch, dass beinahe jeder Fünfte (18,2%) angab, sich schon einmal von einem anderen Fahrgast bedroht gefühlt zu haben. Tatsächlich schon einmal Opfer eines tätlichen Angriffs geworden zu sein, behauptete rund jeder Sechzehnte (6,3%) der Befragten. Dies mag auch einer der Gründe sein, aus dem ein Zehntel (10,2%) der Deutschen, sich gegen gewalttätige Übergriffe rüstet und für den Notfall beispielsweise Pfefferspray als Mittel zur Selbstverteidigung mit sich trägt.

Quelle: „Apotheken Umschau“.