Taser für den Streifendienst – Neues Einsatzmittel wird gefordert

Taser sind sogenannte Distanz- Elektro- Impuls- Geräte.

Durch den Umstand, dass sich die Übergriffe auf Polizisten in den letzten Jahren stetig gesteigert hat, suchte die Polizei ein geeignetes Distanzmittel. Die Lücke zwischen den bisher angewendeten Polizeiwaffen, Schlagstock, Pfefferspray sowie Schusswaffe, gilt es hierbei zu schließen.

Taser als Einsatzmittel unterhalb Schlagstock

Man setzt sich nun für den Gebrauch von Tasern ein. Er soll als Distanzwaffe für den täglichen Streifendienst dienen. Der Einsatz von Schlagstock, Pfefferspray sowie Schusswaffe ist bei vielen Einsätzen nicht optimal. Der Schlagstock beherbergt ein hohes Verletzungsrisiko für beide Seiten, da man möglichst nahe an sein Gegenüber heran muss. Auch das Pfefferspray führt gerade durch deren Streuwirkung nicht zu dem gewünschten Erfolg. Das Risiko selbst mit der Substanz in Kontakt zu kommen, ist für den Polizeibeamten sehr groß.

Schusswaffeneinsatz mit psychologischen Folgen

Ist ein Polizeibeamter gezwungen, die Schusswaffe anzuwenden und gar jemanden zu erschießen, muss er teilweise sein Leben lang und den psychischen Folgen dieses Einsatzes leiden. Der Einsatz von Tasern hätte den Tod von getroffenen Menschen unten Umständen vermeiden können und ist somit im Verhältnis zur Schusswaffe, das optimalere Einsatzmittel. Taser werden bereits in vielen anderen Ländern erfolgreich eingesetzt. Höchster Vorteil dabei ist, dass der Taser nicht tödlich ist und einen sicheren Aktionsradius von ca. 5 m hat. Dort, wo Taser nunmehr eingesetzt werden, konnte eine wesentliche Verbesserung der allgemeinen Sicherheitslage festgestellt werden.

Taser hat Abschreckungspotential

Der Taser hat bei den Tätern einen hohen Abschreckungswert. Bereits die Androhung des Einsatzes mit dem Taser gegenüber des Täters, führt in den meisten Fällen zur Aufgabe des Täters.  Die tatsächliche Verletzungsgefahr, abgesehen von 2 Einstichstellen, sowie Muskelkater, wird als geringfügig eingeschätzt, was aus zahlreichen Testreihen hervorgeht. Dennoch sollen die Dienststellen auf ein sofortiges Handeln, bei irrationalen Verhalten des Gegenübers nach Einsatz des Tasers, geschult werden. Sollte sich die Beschaffung des Taser nicht durchsetzen, bleibt auch weitherhin das bewährte Pfefferspray. Hier finden Sie einen Test vom Pfeffer Contra Dog das auch bei Briefzustellern gerne getragen wird. Es ist klein und handlich und passt hervorragend in die Damenhandtasche.

Polizeidienst in Deutschland

Jeder deutsche Mitbürger ist sicher schon mal in eine Situation geraten, in der er oder sie auf eine Polizistin oder einen Polizisten angewiesen war. Was wäre zum Beispiel mit all den großen Veranstaltungen die heutzutage in Deutschland stattfinden. Bei jeden Spiel der Fußball-Bundesliga ist es eine große Pflicht, dass die Polizei mit Pfefferspray und Schlagstock anwesend ist. Und vor allem ist es auch wichtig, denn große Ausschreitungen sind doch ohne unsere Helfer in grün gar nicht zu bewältigen.

Zivilcourage ist gefordert

Jeder hat doch Angst davor, auf der offenen Straße von irgendwelchen Gangs angegriffen zu werden. Allein fertig werden mit einer gefährlichen „Messer Gang“? Das ist doch gar nicht möglich. Gott sei Dank gibt es aufmerksame Mitmenschen, die in solchen Situationen eingreifen und sich dann an die Polizei wenden. Meist auch mit Erfolg und die Situation kann schnell geschlichtet werden.

Aber auch Unfälle die tagtäglich auf offener Straße passieren, wären ohne die Polzei häufig noch viel gefährlicher und würden nicht so glimpflich änden. Man muss sich nur vorstellen, es passiert ein Unfall auf einer vielbefahrenden Autobahn. Gar nicht auszudenken was wäre, wenn es keine Autobahnpolizei geben würde, die die Unfallstelle sofort und absolut uneigennützig absperren würde. Bedenken sollten wir als normale Mitbürger dabei auch dauerhaft, dass sich jeder Polizist auch bei fast jedem Einsatz auch in große Gefahr begibt. Daher sollten wir ihnen ihren Job noch viel höher anrechnen, als wir es momentan ja hoffentlich sowieso schon tun.

Oder was ist mit den vielen Straftätern die in Deutschland frei herumlaufen? Durch die so professionellen Ermittlungen, die die deutsche Polizei anstellt sind diese auch immer schneller gefasst. Ganz ehrlich sollte jeder hier lebende Polizisten mit Anerkennung und Würde behandeln. Ohne sie wären wir sicher in manchen Situationen ziemlich aufgeschmissen.

Hausdurchsuchung! Pfefferspray jetzt illegal?

Man staunt nicht schlecht als die Polizei mit einem Hausdurchsuchungsbeschluss vor der Türe stand und anschließend die Räume nach einem Pfefferspray durchsuchte.

Zimmer nach Pfefferspray durchsucht

Grund für die Durchsuchung, so das Internet Blog „Selbstverteidigung mit Pfefferspray„, war ein Pfefferspray das nicht oder nicht eindeutig als“ Tierabwehrspray only“ gekenneichnet war.  Steht z.B. auf der Dose das man es neben Tieren auch gegen Menschen einsetzen darf, ist es ein verbotener Gegenstand und fällt  unter das Waffenrecht?

Pfefferspray in der Schweiz?

In Deutschland ist die Sache einigermaßen klar, aber wie verhält sich der Besitz von Abwehrsprays mit Pfeffer  in der Schweiz?

Sprays mit Pfefferwirkstoff sind in der Schweiz ab dem vollendeten 18. Lebensjahr  frei erhältlich. Am 1. August 2005 wurden die alten Giftklassenbezeichnungen aufgehoben. Vorausgegangen war das Bundesgesetzes vom 15. Dezember 2000 über den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Zubereitungen (Chemikaliengesetz). Für CS und CN Reizgasstoffe braucht man sowohl  Waffenerwerbsschein als auch eine Waffentragbewilligung.

Pfeffergranate von Foxlabs

sabrered

sabrered

Auch nicht schlecht. Von „Fox Labs“ gibt es eine Art Pfeffergranate mit der Rudelbildungen aufgelöst oder Kriminelle aus den Häusern getrieben werden können. Nach der Aktivierung dreht sich die Dose um 360° und verteilt den Inhalt in ca. 10 Sekunden. Der Inhalt enthält außerdem einen UV-Farbstoff um Personen zu identifizieren. Diesen Artikel unter Tierabwehrspray zu verkaufen dürfte schwierig sein.

Pfefferspray im Flugzeug?

Wir wurden heute gefragt ob man denn ein Pfefferspray in das Flugzeug mitnehmen darf?

„Pfefferspray ins Flugzeug mitzunehmen ist verboten“, so der renommierte Gefahrgut-Berater aus Baden-Baden. „Erstens kann schon durch den Kabinendruck, der geringer ist als am Boden, die Dose ausgelöst werden und sich das Pfefferspray im ungünstigsten Fall an Bord verteilen, verstärkt durch die Klimaanlage“, so Hasel, „und zweitens ist das Treibmittel, oft ein Propan-Butan-Gemisch, brennbar.“ Quelle: Abendblatt.de

Schon ca. 700 Mal gelangte im Jahr 2002 auf diese Art und Weise allein am Frankfurt Flughafen CS-Gas und OC-Gas im Handgepäck an Bord, obwohl dies lediglich die in Insiderkreisen ermittelte Zahl mit einer vermutlich weitaus höheren Dunkelziffer ist.  Im Januar hat die EU-Kommission in Brüssel erstmals eine für alle EU-Flughäfen verbindliche Liste verbotener Gegenstände im Handgepäck verabschiedet. Darunter finden sich auch Reizgas wie CS-Gas und Reizstoffsprühgeräte mit Pfeffer.

Polizei in BW bekommt neues Reizstoffsprühgerät

Die Gewalt und Aggressivität  gegen die Polizei nimmt immer weiter zu. Auch Deeskalation verhindert kaum noch Widerstand und Körperverletzungen. Deshalb hat die Polizei in Baden-Württemberg landesweit neue Reizstoffsprühgeräte mit größerer Kapazität und Reichweite beschafft.” Das sagt Heribert Rech (Innenminister BW)  am Sonntag, 15. Februar 2009, in Stuttgart. Aufgrund der setig steigenden Gewalt gegenüber Vollzugspersonal hat man dieses Verteidigungsspray extra nach den Wünschen und Vorstellungen von Polizeibeamten produziert und optimiert.